Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau

Botschaft der Republik Polen in Berlin

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Danzig

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Krakau

Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg

Generalkonsulat der Republik Polen in Köln

Generalkonsulat der Republik Polen in München

Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln

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Maximilian-Kolbe-Werk

Das Maximilian-Kolbe-Werk leistet seit über 40 Jahren humanitäre Hilfen für die Überlebenden nationalsozialistischer Konzentrationslager und Ghettos unabhängig von deren Religion oder Weltanschauung. Neben der unmittelbaren persönlichen Unterstützung lädt das Werk KZ- und Ghettoüberlebende zu Begegnungsaufenthalten nach Deutschland ein und trägt mit Zeitzeugen- und Schulprojekten dazu bei, dass die Erinnerung an das Geschehene an jüngere Generationen weiter gegeben wird.

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DPJW

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk fördert die Begegnung junger Deutscher und Polen. Es wurde 1991 als internationale Organisation von den Regierungen der Bundesrepublik und der Republik Polen gegründet. Das Jugendwerk finanziert und initiiert deutsch-polnische Jugendbegegnungen und unterstützt sie inhaltlich. Damit fördert es das gegenseitige Kennenlernen, Verständnis und die Zusammenarbeit junger Menschen aus Deutschland und Polen. Für Organisatorinnen und Organisatoren von Jugendbegegnungen bietet das DPJW außerdem Fortbildungen, Konferenzen Seminare und Publikationen. Dank der Unterstützung durch das DPJW wurden bisher fast 70.000 Projekte realisiert, an denen rund 2,7 Millionen junge Menschen teilgenommen haben.

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DPWS

Die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS) hat sich das Ziel gesetzt, den Forschungsdialog zwischen Wissenschaftler(innen) sowie Studierenden aus Deutschland und Polen zu stärken. Seit 2009 unterstützen wir Projekte, die Forscher(innen) beider Länder und ihre Fragestellungen verbinden. Damit leisten wir einen Beitrag zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit, Völkerverständigung und europäischen Integration. In der Arbeit der Stiftung kommt der Vernetzung und der Nachwuchsförderung eine besondere Bedeutung zu.

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SdpZ

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit fördert das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen. In über 20 Jahren hat sie fast 15.000 gemeinsame Projekte finanziert und damit die Fundamente der gegenseitigen Verständigung gestärkt. Die Stiftung unterstützt deutsch-polnische Initiativen, dabei insbesondere: Bildungsprojekte, die das Wissen über Deutschland und Polen erweitern oder die deutsche und polnische Sprache fördern, wissenschaftlichen Dialog sowie Kunst und Literatur.

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Borussia – Stiftung und Kulturgemeinschaft Olsztyn/Allenstein

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Das 1989 gegründete Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Sitz in Oldenburg.
Das BKGE berät und unterstützt die Bundesregierung in allen Angelegenheiten, die die Erforschung, Darstellung und Weiterentwicklung von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa betreffen, und koordiniert auch bundesgeförderte Forschungsvorhaben. Darüber hinaus berät das BKGE die Bundesregierung bei transnationalen historischen Fragestellungen. Einen Schwerpunkt der Arbeit des BKGE bilden deutsch-polnische wissenschaftliche Projekte, Tagungen und Publikationen. Die langjährige wissenschaftliche Arbeit hat zu einer Vernetzung des BKGE in Deutschland und in den östlichen Nachbarländern geführt. Sie hat die Herausbildung einer thematisch übergreifenden Kompetenz in zahlreichen Fragen der Zeitgeschichte Ostmittel- und Osteuropas ermöglicht. Diese Expertise bringt das BKGE im Auftrag der BKM auch bei der Koordinierung und Begleitung des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität (www.enrs.eu) ein, einer Initiative der Kulturminister Deutschlands, Polens, Rumäniens, der Slowakei und Ungarns. Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität dient der Erforschung und der Vermittlung der Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren europäischen Bezügen.
Das BKGE arbeitet geographisch übergreifend und multidisziplinär. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am BKGE vertreten die Fächer Geschichte, Literatur und Sprache, Europäische Ethnologie/Volkskunde sowie Kunstgeschichte. In Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg entsteht am BKGE das Online-Lexikon für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/). Als An-Institut der Universität ist das BKGE auch in die Lehre eingebunden.
Die Spezialbibliothek des BKGE sammelt deutsche und internationale Publikationen, historische und aktuelle Fachliteratur mit dem Sammlungsschwerpunkt Ostmittel-, Nordost-, Ost- und Südosteuropa. Sie ist öffentlich zugänglich, ihr Bestand im Internet recherchierbar.


www.bkge.de

Deutsches Historisches Institut Warschau

Das 1993 gegründete Deutsche Historische Institut Warschau (DHIW) ist eines von sechs Deutschen Historischen Instituten im Ausland. Gemeinsam mit diesen ist es Teil der bundesunmittelbaren Stiftung öffentlichen Rechts Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland, über die es aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziell getragen wird.

Die Aufgabe des DHIW besteht in der epochenübergreifenden wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte Polens und der deutsch-polnischen Verflechtungen im europäischen und transregionalen Kontext. Darüber hinaus fördert das Institut den geschichtswissenschaftlichen Diskurs auf nationaler und internationaler Ebene und vermittelt insbesondere Informationen und Erträge aus der deutschen Geschichtswissenschaft im Gastland sowie solche der polnischen Geschichtswissenschaft in Deutschland. Zudem widmet es sich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der historischen Polen- und Ostmitteleuropaforschung.

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Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław

Das Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław wurde am 18. Juni 2002 vom Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Professor Dr. Theodor Berchem und vom Rektor der Universität Wrocław, Professor Dr. Roman Gelles in Anwesenheit der damaligen Regierungschefs Polens und Deutschlands, des Ministerpräsidenten Leszek Miller und des Bundeskanzlers Gerhard Schröder, in der Aula Leopoldina der Universität Wrocław durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung gegründet.

Ihm wurde die Aufgabe übertragen, durch exzellente Forschung und Lehre die wissenschaftlichen Grundlagen für ein besseres Verständnis und eine gedeihliche Gestaltung des Verhältnisses zwischen Polen und Deutschland in einem zusammenwachsenden Europa zu verbreitern und zu vertiefen. Das Zentrum sollte dazu beitragen, zukünftige polnische Führungskräfte durch den Erwerb deutschland- und europakundlicher Kompetenzen auf eine verantwortliche Tätigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik vorzubereiten.

Konzipiert und aufgebaut wurde das Willy Brandt Zentrum als interfakultäre, unmittelbar dem Rektor unterstellte Organisationseinheit der Universität Wrocław. Gleichzeitig jedoch wurde es zu einem Bestandteil des weltweiten Netzwerks der DAAD-Zentren für Deutschland- und Europastudien.

Das WBZ verfolgt drei grundlegende Ziele: wissenschaftliche Forschung, didaktische Aufgaben und Dienstleistungen. Die ersten Forschungsprojekte behandelten Probleme der europäischen Integration und das Verhältnis von Polen und Deutschen in Europa. Das Augenmerk liegt außerdem auf dem Ort Wrocław und der Region Niederschlesien im Umwandlungsprozess nach 1989. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit wurden in mehreren Verlagsserien veröffentlicht. Mit der Zeit gelang es, ein gut funktionierendes Netzwerk im In- und Ausland aufzubauen.

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Die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz

Die Internationale Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Oświęcim/Auschwitz entstand 1986 aus einer Initiative der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Berlin und der Unterstützung der Stadt Oświęcim, dank der Einsatzbereitschaft vieler Menschen und Institutionen aus Deutschland und Polen, die an dem Prozess der deutsch-polnischen Versöhnung und des christlich-jüdischen Dialogs beteiligt waren.
Die Arbeit der IJBS beruht auf zwei Prämissen:
• Auschwitz war eine zu schmerzliche Erfahrung für die Menschheit als dass man sie vergessen könnte.
• Aus der Geschichte lassen sich für die Zukunft von uns allen Lehren ziehen:
Durch gegenseitiges Kennenlernen und Beschäftigung mit der Geschichte können Ängste, Vorurteile und Feindseligkeiten abgebaut werden.
So ist die IJBS ein Ort der Überwindung von Barrieren und Vorurteilen, der Reflexion und des Dialogs.
Die IJBS ist Teil des Stadtlebens von Oświęcim und Ziel von Jugendlichen und Erwachsenen aus über 30 Ländern aus der ganzen Welt: über 3000 Gruppen haben das Haus seit der Gründung bereits besucht.
Die IJBS wird seit 1995 von der polnisch-deutschen Stiftung für die IJBS geführt.
Ihre pädagogische Arbeit wird durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk unterstützt.
Die IJBS ist Mitglied des Internationalen Auschwitz Komitees.

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Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

Die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung ist eine politisch unabhängige, gemeinnützige Organisation.
Die Stiftung setzt sich für ein friedliches und von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Zusammenleben von Völkern, Gesellschaftsgruppen und einzelnen Menschen in Europa ein. In Kreisau pulsiert das Leben dank der Vielfalt der Menschen die sich hier treffen, deren Ideen und Aktivitäten. Die Stiftung hat ihren Sitz in Niederschlesien (Polen) auf dem ehemaligen Gutshof aus dem 17. Jahrhundert der Familie von Moltke. Während der Zeit des Nationalsozialismus versammelte sich dort die Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“. Am 12. November 1989 fand in Kreisau die historische deutsch-polnische Versöhnungsmesse unter Teilnahme von Bundeskanzler Helmut Kohl und Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki statt. Auf dessen Gelände organisieren wir internationale Begegnungen von Schülern und Schülerinnen, Seminare, Konferenzen, Schulungen sowie wissenschaftliche, historische und künstlerische Workshops. Kreisau verfügt darüber hinaus über eines der größten Angebote an Konferenzräumen und Hotelzimmern der Region.

Die Internationale Jugendbegegnungsstätte (IJBS) organisiert jährlich über hundert Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die meisten Projekte haben einen internationalen Charakter. Wir veranstalten sowohl Workshops und Kunstkurse, als auch Seminare, Konferenzen und Diskussionen, die Palette der Themen reicht dabei von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas über Probleme der Globalisierung bis zu Widerstand und Opposition gegen totalitäre Regime in Europa.
Die Projekte werden vom jungen, internationalen und mehrsprachigen Team der MitarbeiterInnen der IJBS geleitet, das über jahrelange Erfahrung im interkulturellen Bereich verfügt. Die Stiftung Kreisau fördert europäische Werte und macht internationale Begegnungen möglich, während derer den TeilnehmerInnen die Ideen von Demokratie und Bürgergesellschaft näher gebracht werden. Jugendliche setzen sich mit den europäischen Institutionen auseinander, analysieren die Auswirkungen der europäischen Integrationsprozesse auf ihren Alltag und diskutieren, wie man die Beteiligung junger Menschen in der Gesellschaft stärken kann. Die Projekte in Kreisau entsprechen der Mission unserer Organisation. Die Stiftung Kreisau ist Mitglied der folgenden Institutionen: Polska Grupa Zagranica (Polnische Gruppe Ausland), Dolnośląska Federacja Organizacji Pozarządowych (Niederschlesischer Verband der Nichtregierungsorganisationen), Dolnośląska Rada ds. Młodzieży (Niederschlesischer Jugendrat) sowie des Netzwerks der Anna Lindh-Stiftung.

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Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V.

Die DPGB wurde 1986 gegründet. Der Kreis der unter dem Dach des Verbandes vereinten engagierten Bürger und Gesellschaften wurde schnell zu einem Brückenbauer und Wegbereiter der deutsch-polnischen Versöhnung sowie zum wichtigen Ideengeber für die Politik.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband hat sich seitdem zu einer bedeutenden Organisation in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit entwickelt. Seit der Gründung des Bundesverbandes sind bereits über 100 Ausgaben unseres zweisprachigen Magazins DIALOG erschienen und wurden über 30 Buchtitel zu deutsch-polnischen Themen herausgegeben. Des Weiteren finden seit 1992 Kongresse und Tagungen der Deutsch-Polnischen und Polnisch-Deutschen Gesellschaften in Deutschland und Polen statt. Seit 2005 verleiht die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband jährlich den DIALOG-Preis. Der Bundesverband würdigt mit dieser Auszeichnung Personen, Institutionen, Initiativen, Medienprojekte oder Redaktionen, die sich in vorbildlicher Art und Weise für den Dialog der Völker und Kulturen in Europa sowie die Vertiefung der deutsch-polnischen Beziehungen engagieren.

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Deutsch-Polnisches Magazin DIALOG

DIALOG wird seit 1987 von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V. zweisprachig herausgegeben. DIALOG will einen Beitrag zum deutsch-polnischen Informations- und Meinungsaustausch leisten. Dabei ist DIALOG kein Sprachrohr der einen oder anderen Seite, sondern will helfen, Informationsdefizite und Vorurteile abzubauen. Parteiübergreifend und unabhängig, ehrlich, jedoch nicht verletzend, kritisch, aber nicht polemisch, engagiert und doch nicht einseitig - von diesen Maßstäben lassen sich Herausgeber und Redaktion leiten.

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Deutsches Polen-Institut

Das Deutsche Polen-Institut ist ein Zentrum für polnische Geschichte, Politik, Kultur und Gesellschaft und die deutsch-polnischen Beziehungen. Es pflegt die Beziehungen zu dem Nachbarland Polen durch sein Programmangebot vorwiegend in Deutschland. Dabei verbindet es mehrere Aufgaben: Es vereint praxisbezogene Wissenschaft und Forschung, Bildungsangebote für Schulen und Hochschulen, politische Foren, editorische Projekte und öffentliche Veranstaltungen. Das Institut besitzt eine einmalige Spezialbibliothek für polnische Literatur, deutsch-polnische Übersetzungen und Kulturbeziehungen in Geschichte und Gegenwart, die zugleich eine Universalbibliothek für Polen und die deutsch-polnischen Beziehungen ist.
Besonderen Wert legt das DPI darauf, das deutsch-polnische Beziehungsgeflecht in den Kontext der Beziehungen zu anderen Nachbarstaaten und der europäischen Integration zu stellen. Gleichzeitig soll der polnische Beitrag für die europäische Geschichte, Kultur, Politik sowie europäisches Denken untersucht und vermittelt werden.

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Goethe-Institut

Das Goethe-Institut setzt inter¬national anerkannte Standards im „Deutsch als Fremdsprache“-Unter¬richt. Es führt Sprachkurse durch, erarbeitet Lehrmaterialien, bildet Lehrende fort und nimmt an wissen¬schaftlichen Forschungen und spra-chenpolitischen Initiativen teil. Das Goethe-Institut nimmt kulturelle und gesellschaftliche Tendenzen in Deutschland auf und fördert die in¬ternationale kulturelle Zusammen¬arbeit unter anderem durch Kultur¬veranstaltungen und Festivalbeiträge in den Bereichen Film, Tanz, Musik, Theater, Ausstellungen, Literatur und Übersetzung. Bibliotheken und Informationszentren, Diskussions-foren, vielfältige Print-, Audio- und Video-Publikationen und das Besu-cherprogramm vermitteln ein aktuelles Deutschlandbild und fördern den internationalen Diskurs zu Schlüsselthemen der zunehmend globalisierten Gesellschaft.

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Polnisches Institut Berlin

Das Polnische Institut Berlin befasst sich als Einrichtung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen mit der Präsentation und Förderung polnischer Kultur und Geschichte in Deutschland. Es versucht Interesse nicht nur für die vielfältige polnische Kultur, sondern auch für die Geschichte, die Traditionen und das europäische Engagement Polens zu wecken. Zu den Hauptaufgaben gehört die Etablierung der polnischen Kultur an den wichtigsten Kulturzentren des Landes sowie die Beteiligung Polens an internationalen Projekten und Vorhaben. Darüber hinaus ist das Polnische Institut bemüht, nachhaltige Kontakte zwischen polnischen und internationalen Partnern zu knüpfen. Zu den bewährten Organisationsformen von Kulturveranstaltungen gehören Koproduktionen mit lokalen, renommierten Kultureinrichtungen.

Dabei ist es ebenso wichtig, effektiv auf möglichst breite Künstler-, Multiplikatoren- und Expertenkreise einzuwirken. Das Programm des Instituts umfasst Projekte und Veranstaltungen in den Bereichen Film, Literatur, Musik, Theater und Bildende Kunst. Der Schwerpunkt bei der Auswahl des Programms liegt auf der aktuellen, neuesten und zeitgenössischen Kunst und Kultur, um dynamische Entwicklungen der
polnischen Kultur sichtbar und erlebbar zu machen.

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Polnisches Institut Düsseldorf

Das Polnische Institut Düsseldorf wurde 1993 eröffnet. Die Aufgabe des vom polnischen Außenministerium gegründeten Instituts ist es, Polen ganzheitlich vorzustellen und das Interesse an Polen zu wecken durch die Präsentation polnischer Geschichte und Kultur. Seine Tätigkeit reicht weit über den eigenen, eindrucksvollen Sitz hinaus. Neben den vor Ort organisierten Bildungsprojekten, Seminaren und Diskussionen sowie Ausstellungen in eigener Galerie, gestaltet das Institut Ausstellungsprogramme deutscher Museen und das Repertoire von Musik-, Literatur-, Theater- und Filmfestivals mit.

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Konrad-Adenauer-Stiftung Auslandsbüro Polen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist eine politische Stiftung. Ihr Hauptziel ist die Förderung politischer Bildung zugunsten von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, die Unterstützung der europäischen Einigung und transatlantischer Beziehungen.

In Polen eröffnete die Konrad-Adenauer-Stiftung ihr Büro am 10. November 1989 als Ausdruck der Anerkennung des polnischen Kampfes um Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in ganz Europa. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung guter Beziehungen zwischen Polen und Deutschland, die Förderung einer Zivilgesellschaft und den Dialog über die globale Sicherheit, gesellschaftliche Werte und Rolle der katholischen Kirche im vereinigten Europa.
Die Stiftung organisiert bzw. mitorganisiert Konferenzen, Seminare, Bildungsveranstaltungen und öffentliche Diskussionen, vergibt Stipendien, realisiert Studien- und Informationsprogramme in Deutschland sowie in den Institutionen der EU. Sie veröffentlicht und fördert Publikationen.

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Friedrich-Ebert-Stiftung Vertretung in Polen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), 1925 gegründet, setzt sich für die Grundwerte der Sozialen Demokratie ein: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ideell ist sie der Sozialdemokratie und den freien Gewerkschaften verbunden. Die FES fördert die Soziale Demokratie vor allem durch Politische Bildungsarbeit zur Stärkung der Zivilgesellschaft, Politikberatung, internationale Zusammenarbeit mit Auslandsbüros in über 100 Ländern, Begabtenförderung und durch das kollektive Gedächtnis der Sozialen Demokratie mit u.a. Archiv und Bibliothek. In Polen ist die FES mit eigenem Büro in Warschau seit 1990 vertreten. Schwerpunkte der Arbeit in Polen sind die deutsch-polnischen Beziehungen, Europa, Außen-und Sicherheitspolitik, Arbeitsbeziehungen, Sozialpolitik, Demokratie und Bürgergesellschaft sowie Grundlagen der Sozialen Demokratie. Partner sind zahlreiche NGOs, Stiftungen, Gewerkschaften und wissenschaftliche Institute.

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Heinrich Böll Stiftung Warschau

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist eine reformpolitische Zukunftswerkstatt, die sich an den Idealen grüner Politik orientiert. Für Nachhaltigkeit streiten, gleiche Rechte für alle Menschen durchsetzen, interkulturelle Verständigung fördern - diese Ziele bestimmen die Arbeit von 32 Büros in über 60 Ländern weltweit.
Die 2002 gegründete Vertretung in Warschau arbeitet gegenwärtig an drei Themenbereichen: Internationale Politik, Demokratie & Menschenrechte und Energie & Klima.

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Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. Sie folgt dem philanthropischen Vermächtnis des Firmengründers Robert Bosch und fördert eigene und fremde Projekte aus den Gebieten der Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Wissenschaft. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung 1964 mehr als 1,3 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt. 

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Stiftung Genshagen

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Deutsche Zentrale für Tourismus

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ist das nationale „Tourist Board“ Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und wird von diesem aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die DZT entwickelt und kommuniziert Strategien und Produkte, um das positive Image der deutschen Reisedestinationen im Ausland weiter auszubauen und den Tourismus nach Deutschland zu fördern. Dazu unterhält sie weltweit 30 Ländervertretungen.

Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien

Das 2012 gegründete Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien widmet sich der interdisziplinären Erforschung historischer und gegenwärtiger Formationen polnischer Staatlichkeit, Gesellschaft, Sprache und Kultur. Es ist ein kooperatives Projekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung und den Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wird.
Die Polenstudien am Zentrum sind als Regionalstudien konzipiert, die den gemeinsamen Gegenstand aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven erforschen und methodisch den Dialog mit anderen Regionalstudien pflegen. Zwei Stiftungsprofessuren für Geschichte und Slawistik ermöglichen es, die vielfältige Expertise in der Region in einem international vernetzten Verbund zusammenzuführen. Das Aleksander-Brückner-Zentrum steht in intensivem Austausch mit zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen in Polen sowie in den Ländern, die historisch und gegenwärtig eng mit Polen verbunden sind. Auf dieser Grundlage soll eine multiperspektivische Betrachtung Polens in seinen europäischen und internationalen Verflechtungen entwickelt werden.
In Halle und Jena vermittelt ein neuer Master-Studiengang Interdisziplinäre Polenstudien seit dem Herbst 2013 sprachliche und landeskundliche Kenntnisse an Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen. Außerdem wirkt das Zentrum durch ein wissenschaftliches und kulturelles Angebot in die breitere Öffentlichkeit hinein.

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Deutscher Akademischer Austauschdienst (Außenstelle Warschau)

Der DAAF ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Der von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragene Verein fördert die Internationalisierung der deutschen Hochschulen und stärkt die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland.

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Europa-Universität Viadrina

Die Viadrina liegt mitten in Europa – Internationalität ist ihr Markenzeichen. Studierende und Lehrende kommen aus über 80 Ländern, Fremdsprachenausbildung und Auslandsaufenthalte an einer der rund 250 Partnerhochschulen sind selbstverständlich. Seit ihrer Wiedergründung 1991 hat sich die Europa-Universität zu einer international gefragten Adresse an der deutsch-polnischen Grenze entwickelt: über 6.000 Studierende sind hier immatrikuliert. Die drei Fakultäten Rechts-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften bieten 27 Studiengänge auf Bachelor- und Masterniveau an, die auch mit einem der rund 20 internationalen Mehrfachabschlüsse absolviert werden können.

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Wissenschaftliche Online-Plattform Polenstudien.Interdisziplinär (Pol-Int)

Polenstudien.Interdisziplinär (Pol-Int) ist die Online-Plattform für wissenschaftliche Information und internationalen Austausch im Bereich der Polenstudien. Seit Mai 2014 werden auf Pol-Int internationale Polenstudien im Open Access einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und grenzüberschreitende wissenschaftliche Kooperationen gefördert.
Die Plattform bietet fachrelevante Informationen auf Deutsch, Polnisch und Englisch: neueste Publikationen, Rezensionen, Jobangebote und Fördermöglichkeiten, Konferenzankündigungen und -berichte sowie calls for papers. Informationen und neue Beiträge können per individualisierten Newsletter abonniert werden. Pol-Int ermöglicht es, laufende Forschungsprojekte vorzustellen, miteinander zu diskutieren und ProjektpartnerInnen zu finden. WissenschaftlerInnen und Institutionen aus der ganzen Welt, die bis dato mehrheitlich voneinander losgelöst interdisziplinäre Polenforschung betrieben, stellen sich nun auf den Seiten von Pol-Int vor und treten miteinander in Dialog.
Das Projekt ist grenzübergreifend am Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und am Collegium Polonicum in Słubice angesiedelt und wird von zahlreichen Partnereinrichtungen betrieben. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung und der Europa-Universität Viadrina.

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Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Das Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien (ZIP) wurde im Juni 2011 an der Europa-Universität Viadrina gegründet und bildet seitdem den Kern eines Forschungsfeldes, dessen Leitidee die vielfältige Auseinandersetzung mit Polen ist. Die Einrichtung ist interdisziplinär angelegt und setzt sich mit kulturwissenschaftlichen, juristischen, ökonomischen und politischen Aspekten der polnischen Gegenwart und Geschichte auseinander, untersucht sie in wissenschaftlichen Arbeiten und erörtert sie in themenbezogenen Veranstaltungen, Publikationen und öffentlichen Diskussionen.
Neben der ZIP-Professur, die das Zentrum koordiniert und leitet, wird es auch von den an der Viadrina und am Collegium Polonicum etablierten Lehrstühlen getragen und geprägt, die bereits seit der Wiedergründung der Viadrina einen starken Polenbezug aufweisen. Interdisziplinäre Konferenzen, vielfältige Workshops, Vorträge und Lehreinheiten namhafter GastwissenschaftlerInnen, eine eigene Schriftenreihe „Interdisciplinary Polish Studies“ sowie die wissenschaftliche Online-Plattform Pol-Int verleihen der interdisziplinären Beschäftigung mit Polen starke Impulse und unterstreichen die besondere Rolle der Viadrina als Ort des europäischen Austausches.

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